Altersvorsorge: 

Tier-Senioren haben besondere Bedürfnisse


Unsere Hunde, Katzen und Co. altern genauso, wie wir Menschen. Dadurch, dass Haustiere eine kürzere Lebenszeit erreichen, sind die ersten Alterserscheinungen bereits nach ca. 7 – 9 Jahren (je nach Tierart, Größe und Rasse) zu erkennen. Wir informieren über den Altersprozess, wie wir unsere Vierbeiner unterstützen und die Lebensqualität verbessern können.




 

Alter ist keine Krankheit! 


Ab wann ist mein Hund alt?

Keine einfache Frage. Allerdings ist bekannt, dass große und schwere Hunderassen deutlich schneller altern, als kleiner Rassen.  

 

Osteoarthrose beim Hund 

Arthrose tritt am meisten bei älteren Hunden auf. Die Rasse und Größe spielen eine wichtige Rolle, wie aber auch anatomische Fehlstellungen und Übergewichtigkeit. Diese Gelenkbeschwerden sind nicht so einfach zu erkennen, weil die Anzeichen stark variieren können.

Anzeichen von Arthrose:

Weniger Bewegung
Probleme mit aufstehen und hinlegen
Muskelschwund
Häufiges zurückziehen
Wirkt ruhiger
Reduziertes putzen
Vermindertes Treppensteigen
Unsauberkeit


Passende Ernährung für alten Hunde

Ein alter Hund hat an seine Nahrung andere Anforderungen als ein junger Hund und somit sollte die Zusammensetzung seiner Nahrung angepasst werden. Weil der Energiebedarf im Alter um circa 15-20% sinkt, aber der Bedarf an Mineralstoffen, Vitaminen und Proteinen gleich bleibt, sollte ein passendes Futter, ggf. nach einer Blutuntersuchung in Kontext mit seiner persönlichen Erkrankung/Beschwerden, wie z.B. Arthrose oder Diabetes, verabreicht werden.

Ab wann ist meine Katze alt?

  Inzwischen gelten Katzen ab 12-13 Jahre als älter und über 15 Jahre als geriatrisch. 



Welche Erkrankungen kommen im Alter häufig vor?

Schilddrüsenüberfunktion
Chronische Nierenerkrankungen
Bluthochdruck
Zahnerkrankungen
Osteoarthrose
Chronische Lebererkrankungen
Diabetes mellitus
Tumore
  

Viele von den o.G. altersbedingten Erkrankungen schleichen sich langsam an und zeigen nur sehr vage Nebenwirkungen wie z.B. Gewichtverlust, gesteigerte Wasseraufnahme, mangelnde Bewegung, reduzierte Fellpflege, 

Unsauberkeit und Senilität.